Hohe Bundesauszeichnung für Kärntner Vizeleutnant

Am 10. Jänner 2017 überreichte der Kärntner Militärkommandant, Brigadier Walter Gitschthaler, das „Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich“ an Vizeleutnant Franz Brunner. Brunner ist Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation beim Militärkommando Kärnten und wurde von seinem Abteilungsleiter, Oberst Arno Kronhofer, für diese hohe Bundesauszeichnung vorgeschlagen.

Foto: Bundesheer/Offiziersstellvertreter Christian

Brigadier Gitschthaler übergab das „Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich“ an Vizeleutnant Brunner bei der monatlichen Flaggenparade.

Vizeleutnant Brunnerist als Unteroffizier in seinem Gesamtverhalten, seinem Engagement im und um den Dienst sowie mit seiner Loyalität ein Vorbild nicht nur für alle Unteroffiziere sondern für jeden Soldaten des Österreichischen Bundesheeres“, so Oberst Arno Kronhofer einleitend bei seiner Begründung für diese hohe Bundesauszeichnung. Was ihn besonders als Soldat hervorhebt als ist sein breites Interesse in vielen Bereichen. So hat er sich um die Aufarbeitung der NS-Zeit in Kärnten ein großes Wissen angeeignet, insbesondere um das KZ-Außenlager Loibl und um die Khevenhüller-Kaserne. Dieses Wissen gibt er bei Führungen und Besichtigungen in der Khevenhüller-Kaserne an interessierte Studenten der Alpen Adria Universität in Klagenfurt und an Besucher weiter. 

Franz Brunner ist im September 1979 beim damaligen Landwehrstammregiment 72 in der Klagenfurter Windisch-Kaserne eingerückt. Der 55jährige Vizeleutnant begann 1980 seine Unteroffiziersausbildung und schloss diese 1983 ab. Nach Verwendungen als Ausbildungs- und Lehrunteroffizier sowie Abschluss mehreren Spezialkursen absolvierte Brunner 1987 den Stabsunteroffizierskurs an der damaligen Heeresunteroffiziersschule in Enns als Kursbester und ist seither Träger des „Goldenen Ringes der Heeresunteroffiziersschule“. 

Nach Beendigung des Zugskommandantenkurses im Jahr 1988 folgten mehrere Auslandseinsätze (Golan und Kosovo) sowie Teilnahmen an fünf Übungen im Ausland. 1993 wechselte er, auf Grund der Auflösung des Landwehrstammregimentes 72, zum Jägerbataillon 25 in der Khevenhüller-Kaserne in Klagenfurt/Lendorf wo er unter anderem als Dienstführender-Unteroffizier und Kommandogruppenkommandant bei der neu aufgestellten Kaderkompanie tätig war. Seit 2001 versieht er als Sachbearbeiter für Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation seinen Dienst im Militärkommando Kärnten. Im Laufe seiner Karriere beim Österreichischen Bundesheer absolvierte er unzählige Kurse und spezielle Ausbildungen wie unter anderem die Sprengbefugnis Klasse I, Informationsoffizierskurs, Militärfallschirmspringerausbildung, Moderatoren- und Führungsverhaltentrainerausbildung sowie Medientrainings- und Krisenkommunikationskurse. 

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Kärnten

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