654 neue Unteroffiziere für das Bundesheer

654 neue Unteroffiziere für das Bundesheer.
Foto: Bundesheer/Daniel TRIPPOLT

Heute fand in Enns der militärische Festakt zur Ausmusterung der Wachtmeister statt. 654 Soldaten, davon 41 Frauen, haben damit ihre 18-monatige Ausbildung abgeschlossen. Der Festakt für die Berufs- und Milizsoldaten erfolgte im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, dem Landtagspräsidenten von Oberösterreich, Wolfgang Stanek und Generalstabschef Robert Brieger auf dem Sportplatz der Towarek-Schulkaserne. Nach einer eineinhalbjährigen Ausbildung übernehmen die ausgemusterten Wachtmeister Verantwortung für die Truppe als Gruppenkommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland oder um neue Rekruten des Bundesheers auszubilden.

Verteidigungsministerin Tanner: „Ich gratuliere den Soldatinnen und Soldaten herzlich zum Abschluss und somit zum Dienstgrad Wachtmeister“.
Foto: Bundesheer/Daniel TRIPPOLT

Tanner: „Sie sind das Vorbild für alle zukünftigen Soldatinnen und Soldaten“

„Ich gratuliere den Soldatinnen und Soldaten herzlich zum Abschluss und somit zum Dienstgrad ‚Wachtmeister‘ den sie ab heute tragen werden. Die Soldatinnen und Soldaten des Unteroffizierskorps sind die Stützen im täglichen Dienstbetrieb, bei Ausbildungen, Übungen und vor allem bei den nationalen und internationalen Einsätzen des Österreichischen Bundesheeres. Sie übernehmen ab heute große Verantwortung für ihre Einheit und sind das Vorbild für alle zukünftigen Soldatinnen und Soldaten des Heeres. Ab heute können Sie zeigen und anwenden, was Sie gelernt haben und Führungsstärke beweisen. Ich wünsche Ihnen dabei alles Gute, viel Erfolg und viel Soldatenglück!“, sprach Verteidigungsministerin Tanner in ihrer Rede.

654 neue Unteroffiziere

553 Berufssoldaten und 101 Milizsoldaten musterten im heurigen Jahr als Wachtmeister aus. 80 der Berufs- und Milizsoldaten (davon zwei Frauen) stammen aus Kärnten. Stellvertretend für den Lehrgang werden fünf Lehrgangssprecher, Frauenbeauftragte, Vertreter der Miliz und der Lehrgangsbeste befördert.

Der Jahrgangsbeste erhält den traditionellen Ehrenring.
Foto:Bundesheer/Daniel TRIPPOLT

Zugsführer Jonas KAGER wurde als Jahrgangsbester ausgezeichnet

Der gebürtige Oberösterreicher Zugsführer Jonas Kager, vom Panzerstabsbataillon 4 aus Hörsching, konnte mit neun Auszeichnungen als Bester seines Jahrganges seine Ausbildung abschließen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeichnete diese herausragende Leistung mit dem traditionellen Ehrenring aus.

Jahrgangsname: „Gendarmerieschule Oberösterreich II“

Der Jahrgangsname der Ausgemusterten geht zurück auf den 7. September 1955, den Tag der offiziellen Gründung des Bundesheeres der Zweiten Republik Österreich. Die Bewaffnete Formation, die sogenannte „B-Gendarmerie“ im Bundesministerium für Inneres, entstand aus den 1949 eingerichteten Alarmformationen. Diese wurden 1952 in sechs „Gendarmerieschulen“ übergeführt. Eine davon: die Gendarmerieschule Oberösterreich II. Am 21. Juli 1955 wurden die Gendarmerieschulen dem Amt für Landesverteidigung unterstellt. Am 27. Juli erfolgte die Umbenennung in „Provisorische Grenzschutz-Abteilungen“.

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